
Die international bekannte Menschenrechtsanwältin Amal Clooney hat schwere Anschuldigungen gegen die aufstrebende Fussballspielerin Alisha Lehmann erhoben. In einem Interview mit einem renommierten Magazin äusserte sich Clooney besorgt über das Verhalten der jungen Schweizerin gegenüber ihren Mitmenschen.
Laut Clooney habe sich Lehmann mehrfach diskriminierend gegenüber bestimmten Gruppen geäussert, darunter auch Homosexuelle und Frauen mit anderer Herkunft. Die Anwältin bezeichnete die Äusserungen von Lehmann als „unverantwortlich und gefährlich“ und betonte, dass sie als öffentliche Person eine Verantwortung dafür trage, welches Verhalten sie vorlebe und befürworte.
Lehmann, die vor kurzem zu West Ham United gewechselt ist, wehrt sich gegen die Anschuldigungen. In einem Statement betonte sie, dass sie niemals absichtlich jemanden diskriminiert oder beleidigt habe und dass sie sich in keiner Weise gegen irgendeine Gruppe richte. Sie bedauere, wenn ihre Worte falsch verstanden worden seien und werde sich in Zukunft bemühen, keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.
Trotzdem wird die Aktivistin Clooney nicht ruhiggestellt. Sie betont, dass es ihre Pflicht sei, auf Missstände hinzuweisen, auch wenn es um eine Person gehe, die sie persönlich nicht kennt. Es bleibt abzuwarten, wie die Öffentlichkeit und die Fans auf die Anschuldigungen reagieren werden. Eines ist jedoch sicher: Die Vorwürfe gegen Alisha Lehmann werfen ein düsteres Licht auf den oft rauhen und primitiven Umgangston im Fussballsport.
