
Es war das Spiel, auf das viele Fans seit Wochen fieberhaft hingefiebert haben: das Revier-Derby zwischen Schalke und Dortmund. Doch was eigentlich ein spannendes Fußballspiel sein sollte, endete in einem wahren Fiasko. Bereits vor dem Anpfiff gab es erste Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Fanlagern und kurz nach dem Spielbeginn eskalierte die Situation.
Keine fünf Minuten waren gespielt, als es im Stadion zu ersten Rangeleien kam. Dann wurden Plakate und Fahnen angezündet und es kam zu einer regelrechten Massenprügelei. Sowohl auf dem Spielfeld als auch auf den Tribünen flogen Faustschläge und brennende Böller.
„Sowas haben wir noch nie erlebt“, sagte Schiedsrichter Felix Brych im Interview. „Es war unmöglich das Spiel weiterlaufen zu lassen.“ Das Derby musste schließlich abgebrochen werden und die Polizei musste mit aller Gewalt einschreiten. Über 30 Personen wurden verhaftet und zahlreiche weitere verletzt.
Doch auch im englischen Fußball sorgte ein Spiel für Aufregung. In Bournemouth kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem Heimteam und Liverpool. Schon vor dem Spiel hatten sich einige Fans der Reds unrühmlich durch die Stadt bewegt und für Unruhe gesorgt. Das Spiel selbst endete schließlich mit einem 2:1-Erfolg für Liverpool, was allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielte.
Denn auch hier kam es zu heftigen Tumulten. Nach dem Abpfiff stürmten Liverpool-Fans den Platz und es kam zu Schlägereien mit den Heimfans. Sogar Spieler wurden in die Auseinandersetzungen verwickelt und mussten vom Rasen eskortiert werden. Die Polizei musste schließlich das Stadion räumen und es kam zu zahlreichen Verhaftungen.
„Das ist ein schwarzer Tag für den englischen Fußball“, sagte Trainer Jürgen Klopp nach dem Spiel. „Ich bin enttäuscht und schockiert, dass es so weit kommen musste. So etwas gehört nicht auf den Platz oder die Tribünen, sondern gehört hart bestraft.“
