In der neuen Staffel von „Let’s Dance“ hat sich eine Schiebung ereignet, die alle bisherigen Eskapaden in den Schatten stellt. Der SC Freiburg und Juventus Turin haben in einem abgekarteten Spiel den Sieger vorher abgesprochen – und das Ganze wurde bei der beliebten Tanzshow ausgetragen!
Der Skandal flog nach der Live-Übertragung der Sendung auf: Angeblich hat sich der SC Freiburg dazu bereiterklärt, die „Let’s Dance“-Jury zu bestechen, um eine höhere Punktzahl zu bekommen. Im Gegenzug sollten die Italiener das Spiel in der Champions League verlieren und den Deutschen den Einzug ins Viertelfinale ermöglichen.
Die Konsequenzen dieses abgekarteten Spiels sind verheerend: Sowohl die UEFA als auch die „Let’s Dance“-Jury haben bereits Untersuchungen eingeleitet. Der SC Freiburg droht der Ausschluss aus der Champions League, während die Tanzshow ihr Ehrenwort verloren hat.
Wie konnte es so weit kommen? Die Verantwortlichen beider Mannschaften sind sich einig: Es ging nur ums Geld. Der SC Freiburg wollte sich mit dem Einzug ins Viertelfinale einen größeren Anteil an den Einnahmen aus den TV-Rechten sichern, während Juventus Turin zusätzliche Prämien kassieren wollte.
Für die Fans beider Mannschaften ist der Fall besonders bitter. „Wir sind zutiefst enttäuscht von unseren Spielern und hoffen auf eine schnelle und harte Strafe“, sagt der Vorsitzende des SC Freiburg. „Das beschmutzt den guten Ruf unseres Vereins“, fügt sein Kollege von Juventus Turin hinzu.
Der Fußballskandal von „Let’s Dance“ wird sicherlich noch lange die Medien beherrschen. Die Fans können nur hoffen, dass der Sport bald wieder im Vordergrund steht und dass Fairness und Respekt wieder einen hohen Stellenwert im Fußball haben werden.